Gruß aus der Kirche


Sonntag, 11.04.2021 - Quasimodogeniti

Wochenspruch

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ 1.Petrus 1,3

 

Ich starre auf den Bildschirm und kann es nicht fassen! Wieviel Zeit habe ich davor zugebracht. Manchmal bin ich nachts aufgestanden, getrieben von dem verzweifelten Versuch nichts unversucht zu lassen. In dem Augenblick, an dem ich aufhörte zu hoffen, kam ich durch. Er wurde wahr: Der Impftermin für das alte Ehepaar. Dann bekam ich auch einen Impftermin für mich! Ich glotze verdutzt auf die Mattscheibe. Ist das jetzt wirklich wahr? Haben wir es geschafft? Beginnt wirklich die Ära des Geimpftseins? Für die um mich und für mich? Es fühlt sich an wie neu, wie eine Auferstehung mitten im Leben, eine Auferstehung aus Stille und Lock Down - auch wenn mit Fieber und Schüttelfrost zu rechnen ist. Wenn es nur hilft!

Wir sind gerade ziemlich oft am Ende, am Ende mit den Nerven, am Ende des Geldes, am Ende der Hoffnung, am Ende mit unserem Latein. Wir kennen die Schwelle, an der wir keine Kraft mehr haben weiterzukämpfen. Das ist der Punkt, an dem wir loslassen, der Punkt an dem wir hinschmeißen wollen und nur noch sagen: „Gott, es reicht. Schluss. Aus. Jetzt mach du. Ich mach nichts mehr. Ich kann nicht mehr. Du bist dran – ich gebe es ab.“ „Schmeiß Gott den Sack deiner Sorgen vor die Füße“, rät Martin Luther. 

Der Rücken schmerzt, wir schlafen schlecht, Make up kann auch nichts mehr wettmachen. Wir fühlen den Karsamstag am eigenen Leib. Da kommt die Email: Sie haben einem Impftermin! Da kommt eine erlösende Nachricht! Da befreit ein ersehntes Gespräch! Das entlastet ein vertrauensvolles Telefonat! Das Zittern hat ein Ende, der Stein rollt vom Herzen, die Last fällt von den Schultern, da liegt nichts mehr auf dem Magen! Wie wiedergeboren fühlen wir uns. Ein Gefühl wie an einem Ostermorgen. Wir riechen wieder die Frische in der Luft, wir spüren wieder, wie die Sonne wärmt und der Kaffee schmeckt ganz anders. Das Herz ist frei. „Gelobt sei Gott, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat!“ So beschreibt es auch Marie Luise Kaschnitz:

„Manchmal stehen wir auf/ Stehen wir zur Auferstehung auf / Mitten am Tage/ Mit unserem lebendigen Haar / Mit unserer lebendigen Haut.“ Der Alltag ist der alte geblieben, das Gewohnte gewöhnlich. Doch sie schreibt weiter: „Und dennoch leicht / Und dennoch unverwundbar / Geordnet in geheimnisvolle Ordnung / Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.“

Der schwerste Stein ist von uns genommen. Der Stein vor der Tür des Grabes, der Stein, der auch auf unserem Tod lastet: „Wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“. Die Steine des Streites, der Unsicherheit der Zukunft, der Stein der Geldsorgen, der Stein Arbeitslosigkeit – sie alle drücken uns. Wenn diese wegrollen, fühlen wir uns wie neugeboren!

Wie fühlen wir uns erst, wenn die letzte große Angst vor dem Ende davonrollt? Da werden uns vor Freude die Worte fehlen oder wir sagen einfach: „Gelobt sei Gott.“

Quasimodogeniti – wie die Neugeborenen können wir uns am heutigen Sonntag fühlen!

Mit herzlichen Grüßen von Pfarrerin Anke Doleschal


Quasimodo geniti - wie die neugeborenen Kindlein können wir uns fühlen am Sonntag nach dem Osterfest!
Herbie ermuntert uns dazu mit dem Osterlied "Auf, auf, mein Herz mit Freuden" EG 112

Download
Haben Sie das Osterlamm entdeckt?
Gerne trägt es auch ein Fähnchen im Rücken - das Siegeszeichen über den Tod. Davon singt Paul Gerhardt in dem uns bekannten Lied.
20210411 02.mp3
MP3 Audio Datei 2.1 MB
Download
Gedanken zum Tag
Vom nächtlichen See Genezareth ans helle Ufer der Osterfreude. Pfarrerin Doleschal spricht zu Johannes 21,1-14
20210411 03.mp3
MP3 Audio Datei 9.3 MB
Download
"Jesus lebt mit ihm auch ich!"
EG 115 gesprochen von Anke mit Swetlana an der Orgel
20210411 04.mp3
MP3 Audio Datei 1.2 MB

Karfreitag, 02.04. und Osterfest, 28. und 29.04.2021

Wochenspruch

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren sind, sondern das ewige Leben haben.“   Joh. 3,16

 

Wieder ein stiller Karfreitag, der an Stille kaum zu überbieten ist. Wieder stehen wir vor einem kontaktarmen Osterfest. Ist wirklich schon ein ganzes Jahr vergangen? Letztes Jahr haben wir unsere strahlend schöne Orgel mit dem Zimbelstern eingeweiht. Mit einer Videobotschaft haben wir ihre ersten Klänge festgehalten. Doch in Wirklichkeit klingt sie viel schöner! Still steht die Königin der Instrumente auf ihrer federleicht wirkenden Empore. Für sie wischen wir regelmäßig den unbenutzten Kirchenboden, damit ihr Holz genug Feuchtigkeit aus der Luft abbekommt. Es fehlen die Aerosole der Gottesdienstbesucher, die gut für die Orgel sind und ihr Holz elastisch erhalten. Wir sind inzwischen ein Jahr älter geworden und haben uns in dieser Zeit kaum gesehen. Die grauen Haare haben zugenommen, der Rest von uns auch. Letztes Jahr haben wir gehofft, dass im Sommer alles vorbei ist. Nun wagen wir kaum mehr zu hoffen. So mancher hofft inzwischen gar nicht mehr, in der Hoffnung, dass es dann anders kommt als erhofft.

Drohen wir die Hoffnung zu verlieren? Der Spruch des nachdenklichsten aller Feiertag rüttelt uns auf: Alle, die glauben, sollen nicht verloren sein! Alle, die hoffen, werden nicht vergebens hoffen. Gott hat die Welt geliebt mit einer Liebe, die den Tod überwindet. Und wir können uns nur mühsam überwinden unsere Ansprüche runterzufahren? Unsere Pläne flexibel zu ändern und einsichtig uns der dritten Welle zu stellen? Wir können Wellenbrecher sein ohne uns nass zu machen! Wellenbrecher ohne Salzwasser im Gesicht, komfortabel von zu Hause aus ohne tosendes und verschlingendes Meer um uns! Wellenbrechen vom Sofa aus! Ist das nicht eine einfache Aufgabe? Das werden wir doch wohl noch schaffen. Natürlich gibt es Augenblicke, die schmerzen:

„Dürfen wir uns an Ostern in der Kirche sehen?“ fragte eine Viertklässlerin. Ich schüttelte den Kopf. Doch können wir Zeichen vereinbaren. So buchstabierten wir schwungvoll die Karwoche durch: Wenn wir am ersten Donnerstag der Ferien zu Bett gehen, dann denken wir daran, wie Jesus mit seinen Jüngern abends zusammen war, wie sie Abendmahl feierten und sie dann im Garten Gethsemane unter den Olivenbäumen einnickten, während Jesus weinte. Daher nennen wir ihn „Gründonnerstag“, von „greinen“, „weinen“.

Eine Schülerin bemerkte, dass bei ihr morgens der Hahn zu hören sei. Perfekt. Das ist unser nächstes gemeinsames Zeichen. Wenn am Karfreitagmorgen der Hahn dieser Schülerin kräht, nimmt sie sich vor daran zu denken, dass Petrus vor dem Saal des Hohen Rates sich am Feuer wärmte und dreimal leugnete Jesus zu kennen. Kurz bevor Jesus abgeführt wird, kräht der Hahn. Petrus schämt sich. Wenn wir am Karfreitagmorgen aufstehen, nachdem der Hahn gekräht hat, sind wir im Dreistundentakt miteinander verbunden: 9 Uhr: Jesus wird der schwere Querbalken des Kreuzes aufgeladen, wenn wir mittags um 12 Uhr beim Essen sitzen, wird das Kreuz auf Golgatha aufgerichtet. Wie unpassend, dann lecker Fisch essen zu wollen! Manche Kinder schlagen vor zu fasten. Wir einigen uns auf einen bescheidenen Mittelweg. Um 15 Uhr wird die große Glocke der Evang. Kirche läuten – zur Todesstunde Jesu. Das Signal zum inneren Mitgehen und Mitdenken.

Dann schweigen die Glocken. Auch am Samstag, welcher Karsamstag heißt. „Kara“ heißt Trauer. Es ist ein stiller Samstag, denn Jesus ist tot. Ostern ist noch undenkbar weit entfernt. Die Strahler, die den Kirchturm beleuchten in Passionsviolett wechseln die Farbe. Wir können uns nicht treffen, aber wir sind verbunden. „So hat Gott die Welt geliebt“ – Gedanken und Liebe verbinden uns auch auf Distanz. 

Es wird uns guttun still sein zu dürfen, nicht über die Autobahn zu jagen oder der Erste zu sein, der am Pool das Handtuch auf die Liege legt. Es tut uns gut Zeit zu haben, um zu denken an all die, die nicht mehr mit uns feiern können, an die Pflegekräfte, die ihr Leben gelassen haben, um ihren Patienten zu helfen. Sie sind gestorben für andere. An Karfreitagabend wird Jesus vom Kreuz abgenommen. Neben ihm liegen all die Coronatoten – ein Meer. Jesus liegt bei ihnen. Unsere Toten sind nicht allein.

„…damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren sind, sondern das ewige Leben haben.“

Es ist Brauch am frühen Morgen des Ostermorgens auf den Friedhof zu gehen. So taten es auch die Frauen, die Jesus mit Aloe und Myrrhe salben wollten. So schnell musste er am Freitag eingewickelt und in die Grabkammer geschafft werden. Ihre Augen sind verweint, ihr Herz ist schwer, ihre Hoffnung ist gestorben. 

Jesus aber ist nicht da, wo sie ihn hingelegt haben. Das „Fürchte dich nicht“ des Engels erklingt. Die Sonne geht auf. „Er ist auferstanden!“ ruft der Engel ihnen zu.  Die Frauen rennen davon. Können wir es fassen? Sie konnten es erst zögerlich.

Die Viertklässler werden Ausschau halten nach einem Biskuitlamm mit Fähnchen im Rücken. Vielleicht werden sie auch eines backen. Wie man es macht, haben wir besprochen. „Warum hat es ein Fähnchen im Rücken?“ fragt ein Mädchen. Nun sperren die Jungs die Ohren auf: Es erinnert an die Standarte der Römer. Solang dieses Feldzeichen, die Fahne, bei der Truppe ist, ist die Truppe siegreich. Wenn die Germanen aber die Standarte schnappen, dann tragen sie den Sieg davon. „Das Lamm ist der Sieger, das unschuldige Lamm, das Jesus ist!“ kombinieren sie. Und über wen hat Jesus gesiegt? Stille. „Über den Tod!“ Das feiern wir - nicht den dicken Hasen und leckere Schokolade. Wir feiern den Sieg über den Tod, den Sieg über die Angst und den Sieg der Vernunft, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen.

Gesegnete Feiertage und ein tiefsinniges Osterfest mit Freude am Entdecken der vielen Symbole und Zeichen!

Ihre Pfarrerin Anke Doleschal 

Ostern - Hören, sehen und miteinander freuen

Download
Von den Tränen ins Helle Licht: Swetlana Renz spielt ein Choralpraeludium zu 'Christ ist erstanden' Arr, Lothar Graap
20210404 01.mp3
MP3 Audio Datei 1.4 MB
Download
Der schöne Ostertag! Ihr Menschen kommt ins Helle. Christ, der begraben lag, brach heut aus seiner Zelle. Wär vorm Gefängnis noch der schwere Stein vorhanden, so glaubten wir umsonst. Doch nun ist er erstanden, erstanden, erstanden! EG 117
Mit Swetlana und Anke
20210404 02.mp3
MP3 Audio Datei 1.1 MB
Download
Der Herr ist auferstanden' Gedanken zu Markus 16, 1-8 von Pfarrerin Anke Doleschal
20210404 03.mp3
MP3 Audio Datei 9.2 MB
Download
Ostern lässt uns befreit lachen! Das Lied mit dem eingeflochtenem Osterlachen ermuntert uns dazu. EG 103, gesprochen von Anke, an der Orgel Swetlana
20210404 04.mp3
MP3 Audio Datei 1.4 MB

Karfreitag - hören, sehen Und genießen

Download
Auch an Gründonnerstag und Karfreitag bleiben wir auf diese Weise miteinander verbunden.
Die Römer sammelten in zarten kleinen Krügen ihre Tränen. Auch der Psalmbeter weiß: Sammle meine Tränen in deinen Krug, ohne Zweifel, du zählst sie. (PS 56, 9b)
Musik: Siegfried Macht, am Klavier Swetlana Renz
20210402 01.mp3
MP3 Audio Datei 936.1 KB
Download
Paul Gerhardts Worte zum Karfreitag: O Haupt voll Blut und Wunden, gesprochen von Anke Doleschal
20210402 02.mp3
MP3 Audio Datei 2.7 MB

Download
Das Kreuz in einem anderen Licht, Pfarrerin Doleschal spricht zu Johannes 19, 16-30
20210402 03.mp3
MP3 Audio Datei 12.6 MB
Download
Holz auf Jesu Schulter, EG 97, gesprochen von Anke Doleschal, an der Orgel Swetlana Renz
20210402 04.mp3
MP3 Audio Datei 1.8 MB
Download
Zum Nachklingen lassen... Swetlana Renz mit dem Choralpraeludium zu 'O Haupt', Arr. Lothar Graap
20210402 06.mp3
MP3 Audio Datei 1.9 MB

Sonntag, 28.03.2021 - Palmarum

Wochenspruch

„Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben das ewige Leben haben.“    Joh.3, 14b.15

 

Der warme Wind streicht uns durchs Haar. Die Luft duftet sonnendurchwärmt. Wir richten den Blick auf die gegenüberliegenden braunen Berge, setzen uns auf die alten Mauerreste auf dem Berg Nebo in Jordanien und hören dem Reiseführer zu. Da drüben liegt also Jerusalem! Dort war es, als Jesus auf einem Eselchen von den Menschen jubelnd begrüßt wurde und sie mit Palmen ihm zuwinkten. Der Arm unseres Reiseführers schwenkt weiter. Unsere Blicke folgen. Was ist das? Ein Kreuz? Aber da hängt nicht Jesus dran oder doch? Wir schärfen unseren Blick. Ist das nicht eine Schlange, die sich am Kreuz hochwindet? Es sieht aus wie ein Apothekensymbol. Im Hintergrund Jerusalem, im Vordergrund dieses merkwürdige Kreuz!  Hatte Jesus nicht im Johannesevangelium selbst davon gesprochen, als er sich mit Nikodemus mitten in der Nacht unterhielt? Jesus erinnerte an Geschichte von Mose in der Wüste. Eine Schlangenplage war ausgebrochen und Mose erhielt den Auftrag eine eherne Schlange anzufertigen und sie auf einen Stab zu hängen. Wer die Schlange anblickt, soll nicht am Schlangenbiss sterben. Wie sehr bräuchten wir jetzt ein ehernes Coronavirus! Ob der ersehnte Impfstoff die moderne Version der ehernen Schlange ist? Die Plage wird mit Ähnlichem bekämpft und man tritt in Kontakt damit – damals als Pfahl heute als Spritze.

Jedenfalls konnten die giftigen Sandvipern den Bewohnern des Zeltlagers nichts mehr anhaben. Seither ist die Schlange ein Symbol für Heil und Heilung und jedes Mal, wenn wir eine Apotheke betreten, begleitet uns unerkannt diese archaische Geschichte. Später hat der Kurort Asklepeion mit dem Asklepiosstab dieses Motiv weitergeführt. Jesus kennt diese tiefsinnige Schlangensymbolik. Er sagt: „Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Jesus wird Heil und Heilung bringen, wie damals die Schlange – deshalb nennen wir ihn Heiland. Ganz früh im Johannesevangliums spricht er schon von seinem Kreuzestod, aber nicht als etwas Schreckliches, sondern als etwas Majestätisches. Es ist eine Erhöhung – wie auf einen Thron. Er sieht nicht das elende Sterben, das Zusammenbrechen des Kreislaufs und die Atemnot, er sieht die offene Paradiestür, den Weg zu Gott, die heilsame Hoffnung, die sich auf die Seele legt. Er sieht die Befreiung aus der Angst vor der Todesnot, er sieht das Leben nach diesem Leben.

 

 

Jesus tritt auf den Kopf der alten Schlange, singen wir im Weihnachtslied: „Kommt und lasst uns Christum ehren“. Da heißt es: „Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das sehnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Höllen Reich.“

Die Schlange steht für alles, was uns Angst macht. Schon zu Beginn hat sie den Menschen übel mitgespielt und sie ermuntert Gottes Regeln nicht einzuhalten. Mit dem Resultat: Adam, der Mensch und Eva, die Menschin, meinen, dass Gott es nicht sieht, wenn sie von verbotenen Früchten naschen. Wir denken auch, dass es niemand sieht, wenn wir heimlich Party feiern. Das Virus, die alte Schlange, feiert mit. Wir denken auch, dass es niemand merkt, wenn sich im Wald junge Leute treffen und die Schischa rumgeht. Wunderts uns, wenn die Zahlen steigen und die Wirte und Geschäftsleute die Leidtragenden sind? Was ist uns wichtiger Schule oder Party? Kinder müssen zu Hause bleiben, weil mancher meint, er hätte ein Recht auf Gaudi. Das ist schon immer so gewesen. Schon von Anfang an. 

Jesus bügelt aus, was Adam vermasselt hat. Jesus öffnet das Paradies, das Adam verloren hat. Jesus ebnet den Weg, von dem Adam abgekommen ist. Jesus steht drüber, er ist erhöht und die alte Schlange ist entmachtet. Doch gleichzeitig ist ihr Gift ja auch heilsam und wurde in Medikamenten eingesetzt. Sie hat beides in sich – Tod und Leben. So hängt sie da am Kreuz auf dem Berg Nebo und erinnert an die heilsame Verquickung mit Jesus.

Warum dekorieren wir eigentlich zu Ostern mit Hasen? Das hat sich mir nie wirklich erschlossen. Versuchen Sie es doch dieses Jahr mit Schlangen! Es ist sowieso alles außergewöhnlich. An Palmsonntag können Sie schon mal mit der Deko von Palmzweigen starten.

Ihnen mutiges Dekorieren mit tiefsinnigen Symbolen – die Apotheken machen es uns vor.

Mit herzlichen Grüßen zum Sonntag Palmarum

Ihre Pfarrerin Anke Doleschal

 

Download
Zur Einstimmung in den Palmsonntag
Der Gerechte - wie ein Palmbaum
Nach Psalm 92,13
Text und Satz: Siegfried Macht, Melodie aus Israel
"Es wächst der Gerechte wie ein Baum, von weitem schon kennt man ihn. Die Palme steht in stetem Grün und wird sie alt, wird sie doch blühn. Sie beugt sich tief im Sturm, wann brach sie je?!"
20210327 01.mp3
MP3 Audio Datei 1.1 MB
Download
Vom Einzug Jesu in Jerusalem
nach Johannes 12, 12-19 spricht Pfarrerin Anke Doleschal
20210327 02.mp3
MP3 Audio Datei 7.7 MB
Download
Mehr als ein Adventslied
Tochter Zion, mal ganz anders zum Palmsonntag
20210327 03.mp3
MP3 Audio Datei 1.5 MB


Sonntag, 21.03.2021 - Judika

Wochenspruch

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“    Mt. 20,28

 

Wer darf zuerst? Diese Frage, die wir seit dem Kindergarten kennen, legen wir leider als Erwachsene nicht ab. Wer darf zuerst? Wenn etwas knapp oder rar ist, dann werden wir auf einmal ganz eng und kleinlich. Nun sind Impfdosen übrig, weil Kandidaten nicht angetreten sind. Da wird eher etwas weggeschmissen, als dass jemand aus der Reihe tanzen darf. Vom Würfelspiel bis zur Pandemie begleitet uns das gleiche Problem. Das leidige Zuerstseinwollen. Jesus begegnet einer Mutter, die den ersten Platz für ihre geliebten Söhne sichern möchte. Sie fällt ihm zu Füßen und hat nur einen sehnlichen Wunsch: den beiden im Jenseits den Top VIP Platz zu sichern. Ihre beiden Jungs sollen dermaleinst neben Jesus sitzen. Wie in der Schule: Ich will neben dem sitzen! Aber warum darf ich nicht? Als wäre auch die Ewigkeit davon bestimmt neben jemandem zu sitzen, wie eine Platzkartenreservierung für das Reich Gottes. Jesus lässt sich darauf nicht ein. Er macht deutlich, dass der Platz neben ihm kein gemütlicher ist. Das was ich durchmache, könnt ihr nicht aushalten. ‚Doch das können wir‘, äußern die beiden wagemutig ohne zu wissen, worauf sie sich da einlassen. Jetzt nehmen sie den Mund auch noch zu voll.

‚Es wird Gottes Sache sein, wie das sein wird‘, lässt er sie wissen.

Nun dringt dieses Gespräch über das Platzgerangel an die Ohren der anderen Jünger. Die finden das allerhand, dass sich da zwei vordrängeln wollen. Wir können uns das Gebrummel und Gebruddel richtig vorstellen. Es geht bei den Jüngern zu wie sonst auch auf der Welt. Jeder weiß alles besser als der andere, da wird gemaßregelt und kritisiert, missgünstig beneidet und ängstlich dafür gesorgt nicht zu kurz zu kommen. Solange wir so drauf sind, können wir als Gesellschaft nicht vorankommen. Solange wir mit dem Finger auf andere zeigen und peinlich auf unseren ganz persönlichen Vorteil achten, wird es nichts werden mit einer gleichberechtigten, gesunden und aufrichtigen Weltgemeinschaft.

Das spricht Jesus direkt aus: „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch.“ Hier hören wir ganz klar heraus: Kirche soll anders sein. Ihr sollt anders sein! Jesus dreht das herkömmliche Denken um und stellt die Herrschaftsstrukturen auf den Kopf: Hier spricht ein wahrer Demokrat, ein Liebhaber der Gerechtigkeit und Fairness allen gegenüber. „Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener.“ Der Begriff „Staatsdiener“ ist das Resultat aus Jesu Gedanken. Sie haben zu dienen und nicht gegeneinander zu wetteifern. Sie haben zu dienen und sich nicht zu bedienen. Ihre Aufgabe ist der guten Sache zu dienen und nicht der eitlen Ehre.

Jesus lebt es vor: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lassen, sondern dass er diene.“

‚Wer ist der Menschensohn?‘ werden sich so manche verwundert gefragt haben. Bei dem alten Propheten Daniel ist vom Menschensohn die Rede. Er ist eine hoheitsvolle Gestalt, ein Weltenrichter. Selbst dieser wird zum Diener! Jesus verrät damit: ‚Ich bin der Angekündigte. Aber ich blähe mich nicht auf. Ich bin zum Dienen und nicht zum Herrschen gekommen.‘

Jesus wird es nicht beim Füße waschen und Brotteilen belassen, es wird ihm nicht reichen sich unappetitlichen Randfiguren der Gesellschaft zuzuwenden und ihre Not zu lindern, es genügt ihm auch nicht, dass er die Frauen aus ihrem Schattendasein holt und ihnen geistig und geistlich viel anvertraut und zutraut. Er geht auf das Ganze. Er dient und „gibt sein Leben als Lösegeld für viele.“

Es gibt Menschen, die wir als Erlösung empfinden. Gerade wenn wir uns selbst nicht mehr helfen können. Sie tun selbstverständlich ihren Dienst am Nächsten. Sie sind für uns da ohne zu überlegen, weil sie aus ganzem Herzen ihren Dienst tun. Sie bringen sich dabei selbst in Gefahr in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Testzentren und überall dort, wo Homeoffice nicht funktioniert. 

Es wird noch eine Weile dauern, bis uns bewusst wird, wie viele Menschen im letzten Jahr für diesen Dienst ihr Leben gegeben haben, um andere zu retten. 

Und andere? Andere schimpfen, wenn die Bedienung nicht flink genug die Bitten erfüllt. Da wird gemeckert, wenn das Bier zu warm ist und das Essen nicht heiß genug. Wir vergleichen, wer mehr Service bietet und schnappen uns den günstigsten Preis. Gegen den besten Platz sträuben wir uns nicht. Hier ein Upgrade, da ein Fensterplatz, bitte schön, ganz vorne. So ärgerlich für sie, dass sie jetzt durch die Pandemie ausgebremst werden…Wie gerecht, dass gerade niemand sich den besten Platz buchen kann!

Oder wie wäre es mit einer Impfreise nach Dubai zum reduzierten Mitgliedspreis von 25.000 Euro?

Dienen ist angesagt – mehr als sonst. Dienen sollte der neue Lebensstil sein – mit Freude!

Einen gesegneten Sonntag Judika – nach Psalm 43: „Schaffe mir Recht, Herr!“

Ihre Pfarrerin Anke Doleschal

 

Download
Einstimmung auf den Sonntag Judika
mit Amazing grace und Swetlana Renz am Klavier (Arr. Koelbl /Thurner)
20210321 1.mp3
MP3 Audio Datei 2.1 MB
Download
Gedanken zum Tag
Judika, 'Herr, schaffe mir Recht'. Wir hören von Hiob und der schwersten Frage aller Zeiten. Pfarrerin Doleschal spricht zu Hiob 19, 19-27
20210321 2.mp3
MP3 Audio Datei 9.5 MB
Download
Ich seh empor zu den Bergen
voller Sehnsucht: Wo ist Hilfe? Mein Beistand kommt von dem Einen. Alle Welt liegt in seiner Hand.
1. Er lässt deinen Fuß niemals wanken, und der dich behütet, schläft nicht. Er wird die Augen nie schließen, er, der herrscht über Raum und Zeit.
Refrain: Ich seh empor zu den Bergen...
2.Er möge dein Leben bewahren und wende Gefahr von dir ab, behüte all deine Schritte bis ans Tor seiner Ewigkeit.
20210321 3.mp3
MP3 Audio Datei 1.9 MB


Sonntag, 14.03.2021 - Laetare

Wochenspruch

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein,

wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“    Joh.12.24

 

Lustlos bewegte ich mich auf dem Kartoffelacker in viel zu großen

Gummistiefeln. Für meinen Vater hingegen bedeutete „Kartoffelauskriegen“

Entspannung und Ursprünglichkeit. Für mich hieß es Niederknien und in der

Erde wühlen. Mein Vater betätigte kraftvoll den Spaten und ich klaubte die

Kartoffeln zusammen und warf sie in die Kiepe. Nun - es hatte auch was

Gutes. Wir konnten dabei plaudern und lachen. Besonders dann, wenn ich

aufschrie: „Igitt, ich habe schon wieder in eine matschige Mutterkartoffel

gegriffen.“ Mein Vater lachte und da er Pfarrer war, kommentierte er das

Ganze theologisch: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt,

bleibt es allein, wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Die viele Frucht

einzusammeln war meine Aufgabe. Während ich auf der Erde kniete, schlug

mein Vater die Brücke von der liebevollen Mutterkartoffel, die da gestorben

ist. Sie ist gar nicht eklig, sondern hingebungsvoll. Sie gibt sich dahin, damit

wir zu essen haben und leben können. So ist es auch mit dem Weizenkorn.

Und so ist es auch mit Jesus. Er hätte seinen Tod ja vermeiden können und ein

schönes Leben führen können in Sicherheit und Abgeschiedenheit. Er wäre da

wohl allein geblieben, aber am Leben. Er gibt sich hin wie die Mutterkartoffel.

Da hatte ich nun eine Feldpredigt erhalten. Trotzdem klebte mir der Matsch

unter den Fingernägeln. Gemüffelt hat es auch. Doch war die Sache klar mit

der Kartoffel, dem Weizenkorn und Jesus. Jedoch kann die Kartoffel sich nicht

entscheiden, welchen Weg sie geht. Sobald sie in der Erde liegt, muss sie

sterben, wie auch das Weizenkorn. Jesus hat die Entscheidung fällen können

und ließ sich bewusst auf diesen Weg ein. Nachdenklich gruben wir weiter

und die muffigen Mutterkartoffeln bekamen eine ganz neue Bedeutung für

mich. Auch der Begriff tat mir weh. „Die neuen Kartoffeln haben nun keine

Mutter mehr“, kam mir in den Sinn, als ich die alte, schrumpelige

Matschkartoffel näher betrachtete. „Aber sie hat neues Leben geschenkt! Und

schau dir an, wie viele Kartoffeln ihretwegen leben! Das ist doch eine Freude!“

tröstete mich mein Vater. Eine Freude mitten in der Passionszeit ist auch der

Sonntag „Laetare“. „Freut euch!“ Er wird auch Rosensonntag genannt, weil

dem Passionszeitviolett ein Schuss von österlichem Weiß beigemischt wird.

Das Ergebnis ist rosa. An Laetare erahnen wir schon etwas von österlicher

Freude. „Klein Ostern“ wird Laetare deshalb auch genannt.

Die Kiepe füllte sich mit neuen Kartoffeln. Das ist Freude. Die Mutterkartoffel

wurde guter Dünger. Aus den Wenigen wurde Viele. Wir stampfen vom Acker,

das Werk ist getan. Aus dem Werk des Einen in Jerusalem wurde Freude für

 

alle, die auf ihn hoffen. Freue dich mit Jerusalem! Freue dich mit den Frauen

am leeren Grab! Freue dich, dass das Ende ein neuer Anfang ist.

Eine frohen und vorösterlichen Sonntag Laetare wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Anke Doleschal

Download
Morgenlicht leuchtet
Zur Einstimmung in den Sonntag Laetare: Morgenlicht leuchtet mit Swetlana Renz (Arr. Koelbl /Thurner)
20210314 01.mp3
MP3 Audio Datei 2.6 MB
Download
Gedanken zum Tag
Weizenkorn und Atem, Anke Doleschal spricht zu Johannes 12, 20-24
20210314 02.mp3
MP3 Audio Datei 6.3 MB
Download
Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten, lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht erstrahlt auf der Erde, und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht
NL 11 mit Anke und Swetlana am Klavier
20210314 03.mp3
MP3 Audio Datei 1.1 MB


Sonntag, 07.03.2021 - Okuli

Wochenspruch

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschaffen für das Reich Gottes.“   Lukas 9,62

 

Es ist wieder Zeit seinen Acker zu bestellen. Die Gartenfreunde wenden sich dem Unkraut und dem Rosenschnitt zu und auf den Feldern sehen wir die imposanten Maschinen, die den saftigen Boden durchpflügen. Zu biblischen Zeiten war das Handarbeit. Die Ochsen zogen vorneweg, der Landwirt hatte den Pflug fest im Griff, kraftvoll musste er in die Erde gedrückt werden. So ein Pflug war damals etwas Sensationelles. Der wendet die Erde, der Bauer muss  darauf achten, dass er nicht aus der Furche springt oder gegen Steine rammt. Dabei heißt es: Augen auf! Richte deine Augen nach vorne, wer sich umdreht hat es vermasselt. Okuli heißt der heutige Sonntag, der „Augensonntag“, dessen Name von dem Psalmvers kommt: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn.“

Worauf sind deine Augen gerichtet? Die Augen des Bauern dürfen das Ziel der geraden Furche nicht vernachlässigen.

Vor einem Jahr haben wir den letzten „normalen“ Gottesdienst gefeiert. Wir wussten, dass unsere Augen sich nicht auf das richten dürfen, was wir geplant hatten. Wir ahnten, dass wir nicht sehnsüchtig zurückblicken dürfen, auf all das, was nun nicht mehr geht. Es bringt nichts wehmütig den Verlust zu bejammern. Hast du die Furche im Blick, die du zu pflügen hast? Natürlich ist es mühsam über die Erdscholle zu wanken, stets dem Hinterteil der Ochsen hinterher, es kostet Kraft und Entbehrung. Aber nur so kann Ernte eingefahren werden.

Jesus ist gerade von einem Gesprächspartner provoziert worden. Der Mann gibt vor, ihm überall hin folgen zu wollen, möchte aber vorher Abschied nehmen von seiner Familie. Dieses Anliegen klingt für uns verständlich. Das wird Jesus diesem engagierten und familienbewussten Menschen nicht ausschlagen, denken wir.

Jesus aber hört eine Anspielung heraus. Als der kernige Prophet Elia seinen Nachfolger Elisa berief, suchte er ihn beim Pflügen auf. Da standen zehn Joch Ochsen auf dem Acker und Elia warf dem Elisa seinen Prophetenmantel um. Klares Signal: Junge, mach du meine Aufgabe weiter. Der junge Elisa willigte ein und wollte nur noch den Eltern Bescheid geben. Klar, da hatte Elia nichts dagegen und die Mutter des Elisa hat sich bestimmt gefreut, dass ihr Junge so ein ehrenvolles Amt übernimmt. „Ich will dir nachfolgen“, brüstet sich einer. Eben hatte Jesus noch großen Ärger, weil er keine Unterkunft für seinen Jünger fand und tat kund, dass die Füchse Gruben haben und die Vögel Nester, aber er hat kein Obdach. Wer ihm nachfolgt, wird es schwer haben. „Ich will dir nachfolgen“, klingt in diesem Zusammenhang besonders kühn. Der Kerl will aber Jesus testen und fordert ihn heraus: ‚Was der Elia dem Elisa erlaubt hat, wirst du mir doch wohl auch erlauben‘, steckt hinter dem Wunsch Abschied zu nehmen. ‚Du stehst doch wohl nicht über dem großen Elia.‘ Jetzt verstehen wir die barsche und knackige Antwort Jesu: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ Klare Absage, Junge. Erstens ist hier mehr als Elia, zweitens lasse ich mich nicht provozieren und drittens kann ich nur Leute brauchen, die das ganze Herz geben und nicht mit Haarspaltereien beschäftigt sind. Jesus verhandelt nicht. Entweder bist du mit voller Seele dabei oder du kannst heim gehen. Wer pflügt, muss sich konzentrieren. Wer pflügt tut es für die Ernte. Wer pflügt hat das Ziel vor Augen. Wohin blicken unsere Augen? Haben wir das Ziel im Herzen? Haben wir die Hand an dem Pflug, den Gott uns in die Hand gedrückt hat? Blicken wir auf den Weg, auf den er uns gestellt hat oder schielen wir nach versäumten Chancen, verpasstem Spaß und verlorenem Vergnügen? Es ist jetzt nicht die Zeit zurückzublicken und zu klagen, sonst verpeilen wir unser Ziel – Fairness gegenüber dem, der unser Nächster ist.

Ihnen einen gesegneten Sonntag Okuli!

Ihre Pfarrerin Anke Doleschal

 

Download
Gedanken zum Tag
So erlebt Jesus den Lock Down in der Übernachtungsbranche... Zum Sonntag Okuli spricht Anke Doleschal zu Lukas 9, 57-62 mit herzlichen Grüßen
20210307 1.mp3
MP3 Audio Datei 10.0 MB
Download
Wenn die Armen, was sie haben, noch verteilen,
wenn der Durstge Wasser schöpft und andern gibt, wenn wir schwach sind und doch andre mutig stärken, wissen wir: Gott ist bei uns auf diesem Weg, NG 210 mit Swetlana und Anke
20210306 2.mp3
MP3 Audio Datei 1.7 MB
Download
20210306 03.mp3
MP3 Audio Datei 1.1 MB


Download
Zum Nachklingen in den Sonntag hinein...
Moon River, Arr. Koelbl/Thurner mit Swetlana Renz am Klavier
20210306 4.mp3
MP3 Audio Datei 1.6 MB